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Sonntag, 18. Oktober 2015

Kunstauktionen: Vor dem Zuschlag

Kunstauktionen: Vor dem Zuschlag
Wie ersteigert man ein Kunstwerk auf der Auktion? Eine kleine Einführung für interessierte Käufer.
Von Annegret Erhard
Zeit Online: Nr. 35/2015, 27. August 2015, das Feuilleton

Frau Annegret Erhard erklärt in ihrem Artikel in der Zeit, wie Mann oder Frau an einer Kunstauktion ein Kunstobjekt ersteigert. Sie empfiehlt einige Tipps, wie zum Beispiel die Vorbesichtigung, Geschäftsbedingungen, Gebühren, Transportkosten et cetera. Am Anfang des Artikels schreibt sie, dass eine Kunstsammlerin oder ein Kunstsammler immer auf der Suche nach seltenen und wertvollen Objekten ist und rät auf Kunstauktionen zu ersteigern. In ihrem Text, weiter unten, beschreibt sie eine exzessive Auktionsszene wie aus dem Film Wall Street in der Hauptrolle mit Michael Douglas. Nur zu blöd, dass das ersteigerte Objekt (Sie nennt es am Anfang ein Ding) über dem kalkulierten Preis war und eventuell ein Verlustgeschäft ist. Sie schlägt vor, trotz des Verlustgeschäftes, dieses Kunstobjekt so rasch wie möglich aus Gründen der Seelenhygiene zu veräussern. Am Schluss bekundet sie der intressierten Sammlerin oder dem intressierten Sammler, dass sie nun eine fetzige Sammlerin oder ein fetziger Sammler geworden ist.

Kommentar:
Wenn man bedenkt, und die Kunstauktionen genauer studiert, wird man rasch feststellen, dass die wertvollsten Objekte, welche auch sehr selten versteigert werden, mehr als eine Dekade benötigen, um den Kaufpreis oder eben den Einkaufspreis eines Kunstobjektes auf das Zehnfache, Hundertfache, Tausendfache oder auch Zehntausendfache aufzuwerten. Ansonsten ist es nur ein Betrug um ein Vermögen zu verdienen. Eine Kunstsammlerin oder ein Kunstsammler hat keine Intresse nur aus Gründen des Statussymbols an Kunstauktionen, wie Frau Annegret Erhard es ausdrückt, ein Ding zu erwerben. Eine echte Kunstsammlerin oder ein echter Kunstsammler, wünscht zu günstigen Konditionen direkt bei der Künstlerin, beim Künstler oder in einer Kunstgalerie zu erwerben, welche dann von der nächsten Generation oder der übernächsten Generation an den Kunstauktionen weiterverkauft werden. Somit wird die Sammlerfamilie mit der Künstlerin oder dem Künstler verewigt als Kunstmäzen. Als Beispiele kann man Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Henri Rousseau "Le Douanier", Maurice de Vlaminck, Kasimir Malewitsch, Modigliani, Picasso oder die Impressionisten nennen. Schliesslich waren diese Künstler oder Künstlerinnen wegweisend sowie progressiv. Die Kunstwerke dieser Künstlerinnen oder Künstler sind nicht auf Kunstmessen, Kunstauktionen, in renommierten Kunstgalerien oder bei wichtigen Kunsthändlern zu erwerben gewesen. Zuerst waren diese Kunstwerke, zu einem erschwinglichen Preis, für die Kunstsammlerin oder den Kunstsammler nur eine Spekulation für die Zukunft. Natürlich hatten sie eine gute Nase und den Sinn für die Kunst, sonst hätten sie sie nicht erworben. Ob in den nächsten fünfundzwanzig bis hundert Jahren der Startpreis von 25'000 Euro für die abgebildete Bronzeskulptur von Jörg Immendorf für die Kunstsammlerin oder den Kunstsammler zu einem lukrativen Kunstgeschäft entwickelt, ist eine andere Geschichte. Gegebenfalls kann man ja immer noch versuchen, wie im Artikel von Frau Annegret Erhard beschrieben, das Kunstobjekt sportlich und fix zu verramschen oder dieses einfach als Trophäe behalten. Übrigens, bei mir kann man für diesen Startpreis von 25'000 Euro zwischen 15 und 40 Kunstwerke erwerben, selbstverständlich inklusive Einrahmung.




Donnerstag, 20. Juni 2013

Ein Zeugnis des Nachteils

Ein Zeugnis des Nachteils
Herr Siegfried Giedion schrieb vor 57 Jahren in der Zeit einen Leitartikel. Nach ein halbes Jahrhundert merkt man, wie weit man davon entfernt ist. Das Stadtzentrum ist ein Ort der Reichen und Besserverdiener geworden und der Aussenbezirk der Werktätigen. Als Beispiel dient die Markthalle in Basel. Man hat sie umfunktioniert und daraus schicke Apartments, Büros und Stores entwickelt. Die Gemüse-, Früchte- und Blumenhändler mussten umziehen oder ihr Geschäft aufgeben. Man baut Shoppingcenters, welche keine Freundlichkeit und kein Optimismus ausstrahlen und den Menschen vereinsamen lässt. Man baut Hochhäuser, wo jeder nebeneinander wohnen darf. Dafür gestaltet man in den Quartieren neue Fussgänger- und Tempo 30 Zonen. Letztendlich sind es verzweifelte Massnahmen, wo wiederum in den nächsten Jahren mehr Lärm sowie Verkehr entstehen wird und die Menschen trotzdem auseinanderdriften werden. Als gutes Beispiel kann man den Flugverkehr und die Perspektivlosigkeit erwähnen. Betrachtet man die Grünen Partei, man merkt rasch, dass diese Menschen eigentlich Besserverdiener sind, den alternativen Lebensstil propagieren und diesen auch praktizieren. Der Werktätige kann von solchen Wohnanlagen oder solcher Lebenshaltung nur träumen. Hier kann man nicht davon reden, dass die soziale Gerechtigkeit und das menschenwürdige soziales Leben für jedermann zugänglicher wurde. Die Imperialisten haben weiterhin alle Fäden in der Hand und lenken wie es ihnen gefällt. Die Bezeichnung heisst auch Neokolonialismus oder Globalisierung. Es ist schick mit dem Auto zum Shopping- oder Outletcenter zu fahren. Zu welcher Kondition das Konsumgut hergestellt wurde ist nebensächlich. Hauptsache der Preis und die Marke stimmt überein. Das Leben der Konsumenten ist auf Kreditbasis aufgebaut und ist ein Teil des Neokolonialismus und somit des Kapitalismus. Die Ausbeutung findet in allen Variationen statt. Von Andenbewohner, die unter menschenunwürdigen Konditionen Lithium gewinnen bis zu den Minen in Afrika, Landwirtschaft in Südamerika oder Textilindustrie in Asien. Im 21. Jahrhundert kann man von einem common man "Der Normalbürger" nicht mehr reden. Denn, die Gesellschaftsschicht existiert nicht mehr in Kontur. In einer Sache ist Herr Giedion zubilligen. Nämlich, dass das Abendland verlernt hatte, was jeder primitive Stamm besitzt; Armut und höher stehende Einheit. Betreffend seine Aussage primitive Stamm, denke ich ganz anders und erkenne die Gründe in der Kolonialisierung durch den Europäer. Ausserdem rühmt er die Kultur und die Urbanität des Westens durch die Griechen sowie Römern aber die Kultur und die Urbanität der Hethiter, Inka und des Mayas wird weggelassen. Man kann hier von einer Verleumdung sprechen. Der Schweizer Architekt, Mario Botta begünstigt vielversprechend bei seinen Entwürfen und Bauwerken architektonisches Merkmal aus dem Morgenland. Hier ist zu sehen, dass diese Kulturen ebenso eine Entwicklung der menschlichen Werte pflegten. Als Beispiel kann man quasi das erste Hospital der Geschichte in Edirne erwähnen. Betreffend seine Aussage, der Rückkehr zum menschlichem Mass zur Besinnung auf die Rechte des Individuums gegenüber der Tyrannei der Maschine, denke ich ganz anders und erkenne immer wieder, dass der Westen die Maschine vergöttert und mithin befürwortet. Ausserdem sehe ich überhaupt keinen Grund, weshalb man die anderen Kulturen verwestlichen sollte oder muss. Als Beispiel kann man hier die Volksrepublik China erwähnen, wo man auf der kulturellen Ebene komplett verwestlichen wollte und durch die kommunistische Bewegung (Boxeraufstand) zur Revolution führte. Herr Siegfried Giedion schreibt über eine neue Kulturphase und übersieht die Entwicklung der modernen Kunst aus der sogenannten primitiven Kunst und der Expressionismus, welcher von Vincent van Gogh entdeckt wurde. Also seine Aussage, das das Stadtleben ein eminent menschliches Problem ist und sozusagen die Architekten und Stadtplaner nicht imstande sind diese Probleme zu lösen und vielmehr die Mithilfe von Soziologen, Aerzten sowie Historikern benötigen, ist einfach lächerlich. Weil diese Akademiker und Elite, die Situation des Frusts in der Bevölkerung von Stockholm, Paris, Marseille, London bis Berlin herbeigeführt haben. Seine These, dass die sekundäre Talente, die die Leistung der Ungeschliffenen verschleiern und zerquetschen, deshalb inadäquat sind, um ein Wahrzeichen für das Kollektiv zu verwirklichen, ist gewissermassen korrekt.    




Sonntag, 19. Mai 2013

Der Kunstsammler / The Art Collector


Der Kunstsammler
Der Kunsthändler Ambroise Vollard garantierte Paul Gauguin (als er in fortgeschrittenem Alter war) eine Unterstützung von 2400 Francs pro Jahr und zusätzlich wollte der Kunsthändler Vollard die Kosten für das Material übernehmen. Er war auch bereit, für jedes Bild 200 Francs und für jede Zeichnung 30 Francs extra zu bezahlen. Paul Gauguin starb auf Südseeinsel Tahiti und konnte sein Erfolg nicht mehr miterleben. Ein junger Galerist namens Pedro Mañach gab damals Pablo Picasso die Chance. Um die 20. Jahrhundert erhielt Pablo Picasso monatlich 150 Francs für einiger seiner Bilder. Dann richtete der Kunsthändler Paul Rosenberg seine Aufmerksamkeit auf Pablo Picasso. Pablo Picasso malte übrigens ein kubistisches Porträt von Ambroise Vollard. Eines Tages auf einem Flohmarkt bot Pablo Picasso seinerseits die Aufmerksamkeit auf Henri Julien Félix Rousseau. In letzter Zeit wird viel über die Kunstsammler geschildert. Diese Nachrichten erwecken den Anschein vom Aktienbarometer. Vor kurzem stand in einer Meldung von einem Kunstsammler der angeblich ein Einzelfall sein soll. Nur weil der Jürgen Hall, für Zigmillionen Francis Bacon, Gerhard Richter oder August Macke ersteigert und sodann an ein Museum verschenkt oder als Leihgabe zur Verfügung stellt, ist er als Kunstsammler sicher nicht ein Einzelfall. Der Kunstsammler Jürgen Hall stammt aus einer Unternehmerfamilie, welche als Tabakwaren-Grosshändler vermögend wurde. Pablo Picasso hat einmal gesagt "Mit einem elenden Nest im Süden, mit einem Päckchen Tabak oder mit einem alten Stuhl zeugt man die Bilder.". Wahrlich! Unser Vater, Vincent van Gogh, konnte leider alles nicht mehr miterleben und unbeschwert weitermachen. Es ist sinnvoller, anstatt Zigmillionen als angeblicher 'Ausnahme-Sammler' auszugeben, mit Zigmillionen sinnvoller in die Kunst zu investieren. Picasso hat einst in einem Interview diesen Satz ausgesprochen "Es gibt kilometerweise Bilder in der Manier von so und so, doch einen jungen Mann, der in seiner eigenen Manier malt, findet man selten.". Jürgen Hall ist jemand, der im Strom mitschwimmt. Nach den letzten Berichten der Kunstwelt ziehen einige Kunstgalerien aus Köln weg. Es heisst, die jüngere Generation der Sammlerfamilien zeige das Interesse am Sammeln nicht mehr. Als Quelle dient die Kewenig Galerie. Diese ist ab April 2013 nur noch in Berlin zu Hause. Auch die Theorie ist Berichten zufolge nicht mehr in der Kunst vertreten und die Kuratoren sowie Ausstellungsmacher bedienen sich nur noch an längst verstorbenen Philosophen. Komisch. Freilich existiert weiterhin die Theorie in der Kunst. Die Kunstgalerien, Kunstsammler und Mäzene müssten nur genauer hinsehen und auch mal ausserhalb der Schauplätze sich erkundigen. Eben, solange ein Künstler den sicheren Hafen nicht erreicht hat, werden die meisten Kunstsammler sich auf den Schauplätzen herumtreiben. Das Sammeln ist eine Wohltat und irgendwie auch ein Heldentat. Wer den richtigen Riecher hat und den Mut, entdeckt den Künstler, der die Kunstgeschichte aufwirbelt. Erstens, der Kaufpreis ist diskutabel, Zweitens, der Kunstsammler verschafft sich beträchtliche Vorteile. Den sicheren Hafen besetzen immer die Anhänger und daher bleibt nur noch die Möglichkeit bei der Felsklippe. Dorthin verirrt sich der Kunstsammler selten.        

The Art Collector
The art dealer Ambroise Vollard guaranteed Paul Gauguin (as he was late in life) a patronage of 2400 francs per year and in addition the art dealer Vollard wanted to assume the costs for the material. He was also ready to pay for each picture of 200 francs and for each drawing of 30 francs extra. Paul Gauguin died on South Sea Island Tahiti and couldn't to see his success. A young gallery owner called Pedro Mañach gave Pablo Picasso at that time the chance. Around the 20th centuries, Pablo Picasso received monthly 150 francs for some of his pictures. Then the art dealer Paul Rosenberg to give his attention on Pablo Picasso. Pablo Picasso painted by the way a cubistically portrait of Ambroise Vollard. One day on a flea market, Pablo Picasso offered for its part the attention on Henri Julien Félix Rousseau. Recently is lots of written over the art collectors. These reports awake the appearance of the Dow Jones Index. Recently was in the news to read about an art collector that is a alleged exception. Just because Jürgen Hall bought at auction for tens of millions Francis Bacon, Gerhard Richter or August Macke and thereafter at a museum gives away or as a loan to make available, is he certain as an art collector not an exception. The art collector Jürgen Hall comes from an entrepreneurial family, which became as tobacco products distributor well-to-do. Pablo Picasso said once "With a miserable nest in the south, with a packet tobacco or with an old chair, one create the pictures.". Truly! Our father, Vincent van Gogh, couldn't to see and happy to go on working. It's more meaningful instead to expend of tens of millions than a alleged 'exception collector', to invest with tens of millions wise into the art. Picasso expressed once in an interview this sentence "It gives milelong pictures in the manner of yada-yada-yada, but a young man who paints in its own manner, finds one rarely.". Jürgen Hall is one, the, to swim with the tide. After the last news of the art world, some art galleries remove from Cologne. They say, the younger generation of the collector families shows the interest in the collecting no longer. To provide a basis the Kewenig Gallery. The Gallery will be at home from April 2013 only in Berlin. Also the theory,  repordetly, no longer in the art represented and the curators as well as exhibition organizers to use just at a long time deceased philosophers. Strange. Certainly the theory in the art exists further. The art galleries, art collectors and patrons of the arts only more exactly would have to look and would have to inquire also at once outside of the scenes. Exactly, as long as an artist did not reach the safe port, will the most art collectors itself to rove around on the scene. The collecting is a benefit and somehow also an exploit. Who has a good nose and the courage, discovers the artist, who the create a sensation in the art story. First, the purchase price is discussible, secondly, the art collector gets considerable advantages. The safe port always to occupy the followers and therefore remains only the possibility in the rock reef. There are the art collectors rarely strayed.

Freitag, 7. August 2009

Der Kram / The Stuff

Der Kram
Es gibt immer wieder Neureiche, die mit der Globalisierung oder es sonstwie geschafft haben zum Wohlstand zu kommen. Meistens erwerben sie ein Bauland und lassen ein herrschaftlichen Wohnsitz erbauen. Was jedoch dann mit der Einrichtung ein Flop wird. Heutzutage kann man viele Sendungen ueber diese Reichen im Fernsehen anschauen und es faellt einem auf, dass sie kunstlose Stuecke erwerben. Eigentlich ist es Kitsch und hat mit der Kunst nichts zu tun. Wie schade. Dabei haben sie genuegend Geld, um viele gute Kuenstler auch viele Autodidakten zu helfen bekannter zu werden, anstatt in Kitsch und Krempel zu investieren. Was eindeutig beweist, das Geld aus einem noch lange kein Kunstkenner macht.

The stuff
There are again and again new money, which with the globalization or otherwise to have arrived to the prosperity. Usually they acquire a land and to let to build a mansion. Why however then with the furnishing a flop becomes. Nowadays one can watch on TV about this beautiful people and it notices to one that they to acquire artless pieces. Actually it is kitsch and has with the art anything none to do. How harm. They have sufficient money, in order to many good artists also many autodidacts to help more well-known to become, instead of in kitsch and stuff to invest. Which proves clearly that the money doesn't make still from a somebody a art connoisseur.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

The Crisis / Die Krise

The Crisis

At present the messages from the financial world shake us. Extensively billions of euros and dollars are mobilized, in order to support the banks. For decades the globalization much-vaunted and the machinery of the policy activated thereby countless national institutions to go privatized. Last years were for the general managers, members of the board, managers and stock brokers the benediction which the profits concerned. The wages of the cadre employees were measured with millions. The worker company did not have unfortunately the same luck and could of it not use obtain. Today will suddenly the politicians mutely which the financial crisis concerns and to start attempts, in order to calm the population. Within some weeks the prominent industrial nations mobilized enormous sums the privatized banks and companies fastened by auxiliary packages for. Now this financial crisis reaches also the art dealers and shows his mass. With Sotheby's and other auctioneers changed many works of art under the estimated price their owners. Damien Hirst could get against it in time some days ago the curve and sell for record prices. The aid agencies in the developing countries report devastating consequences, so-called bad news, if one should not receive donations for the relief supplies and food goods in time. Ethics and moral are questioned. Naturally it gives in such times like today also winners. However which is with us? The artists, who could enjoy no large successes or are still undiscovered. In a civilized world and in capitalism is it to be a artist very stony. In order to art to create needs money and to exist in a capitalistic world needs quite only money. If humans must again to economize in so a time and provide oneself with necessaries, is for the artists hopelessly. It was to be found always laboriously for a work of art a buyer. Above all if one will not represent straight from an art dealer, one has it also very heavily an art collector to get to know or a patron of the arts to meet. Therefore one has always financial problems and one must on the search be continuing. Artists are many times by the society avoided, the time which he gladly would like to reflect also often misunderstood or lack of interest of humans makes him not generally understandably. The conventional people mostly buys easily the classical motives or reproductions of the well-known artists from the past. Exhibitions to organize is not simple and it mostly gives for contemporary artists no free spaces at disposal. The fees and rents for exhibitions and studios are often exaggerated. Many studio houses consist of combination and for outstanding ones uneconomically. Often one applies in vain and nevertheless is written one new applications with full hope. Hope is a marvelous thing. Without hope give it for many humans to no mornings! We hope for a better time and for a world with peace and luck. One this hope is for us the art. One is its lifelong artist even if the economy plus the policy long failed and if one remains further undiscovered. The art is trailblazing and an expression of the time. The artist always obligated for it and destined and nevertheless is the autodidact the outsider in this society. Where isn't it different?

Die Krise

Zur Zeit erschüttern uns die Nachrichten aus der Finanzwelt. Ausgiebig werden Milliarden von Euros und Dollars mobilisiert, um die Banken zu unterstützen. Jahrzehntelang wurde die Globalisierung hoch gepriesen und die Maschinerie der Politik aktiviert damit zahllose staatliche Institutionen privatisiert werden. Die letzten Jahren waren für die Generaldirektoren, Vorstandsmitglieder, Manager und Aktienhändler ein Segen was die Gewinne betraf. Die Löhne der Kaderangestellten wurden mit Millionen gemessen. Die Arbeitergesellschaft hatte leider nicht das gleiche Glück und konnte davon nicht Nutzen erzielen. Heute werden plötzlich die Politiker stumm was die Finanzkrise betrifft und starten Versuche, um die Bevölkerung zu besänftigen. Innert einigen Wochen mobilisierten die führende Industriestaaten Unsummen von Hilfspaketen für die angeschlagene privatisierte Banken und Firmen. Nun erreicht diese Finanzkrise auch die Kunsthändler und zeigt seine Masse. Bei Sotheby's und anderen Auktionshäuser wechselten viele Kunstwerke unter dem geschätzten Preis ihre Besitzer. Damien Hirst konnte dagegen rechtzeitig vor einigen Tagen die Kurve kriegen und für Rekordpreise verkaufen. Die Hilfswerke in den Entwicklungsländern berichten verherende Folgen, sogenannte Hiobsbotschaften, falls man für die Hilfsgüter und Nahrungsgüter nicht rechtzeitig Spenden erhalten sollte. Ethik und Moral wird in Frage gestellt. Natürlich gibt es in solchen Zeiten wie Heute auch Gewinner. Jedoch was ist mit uns? Die Künstler, die keine grossen Erfolge geniessen konnten oder noch unentdeckt sind. In einer zivilisierten Welt und im Kapitalismus ist es sehr steinig Künstler zu sein. Um zu Kunst zu schöpfen braucht man Geld und in einer kapitalistischen Welt zu existieren braucht man erst recht Geld. Wenn die Menschen in so einer Zeit wieder sparen müssen und nur noch das nötigste einkaufen, wird es für die Künstler trostlos. Es war schon immer mühsam für ein Kunstwerk einen Käufer zu finden. Vor allem wenn man gerade nicht von einem Kunsthändler vertreten wird, hat man es auch sehr schwer einen Kunstsammler kennen zu lernen oder einen Mäzen zu begegnen. Daher hat man immer finanzielle Probleme und man muss dauernd auf der Suche sein. Künstler werden vielmals von der Gesellschaft vermieden, die Zeit die er gerne wiederspiegeln möchte wird auch oft missverstanden oder das Desinteresse der Menschen macht ihn oft nicht allgemein verständlich. Meistens kauft das konventionelle Volk ohne weiteres die klassischen Motive oder Reproduktionen der bekannten Künstler aus der Vergangenheit. Ausstellungen zu organisieren ist nicht einfach und es gibt meistens für zeitgenössische Künstler keine Freiräume zur Verfügung. Die Gebühren und Mieten für Ausstellungen und Ateliers sind oft übertrieben. Viele Atelierhäuser bestehen aus Vereinigung und für Aussenstehende unwirtschaftlich. Oft bewirbt man sich vergebens und doch schreibt man neue Bewerbungen mit voller Hoffnung. Die Hoffnung ist eine wunderbare Sache. Ohne Hoffnung gebe es für viele Menschen keinen Morgen! Hoffen wir auf eine bessere Zeit und auf eine Welt mit Frieden und Glück. Einer dieser Hoffnungsträger ist für uns die Kunst. Man ist sein Leben lang Künstler auch wenn die Wirtschaft zuzüglich die Politik längst versagt hat und wenn man weiterhin unentdeckt bleibt. Die Kunst ist wegweisend und ein Ausdruck der Zeit. Der Künstler stets dafür verpflichtet und berufen und trotzdem ist der Autodidakte der Ausgegrenzte in dieser Gesellschaft. Wo ist es nicht anders?

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Kunst? / Art?



Kunst?
Kunst ist ein Weg ohne Ende. Ob man das Ziel erreicht oder nicht, sie ist ein Weg mit vielen Hürden und Erschwernissen. Vincent, Rousseau, Nolde, Gauguin haben das Ziel unterschiedlich erreicht. Die Zeiten damals waren nicht anders als die von Heute. Sie hatten nie eine Kunstschule von innen gesehen und doch war in ihnen der Geist der Künste. Picasso hatte damals per Zufall auf dem Flohmarkt Rousseau's Bilder entdeckt. Er organisierte prompt ein Manifest für ihn. So wurde die Fantasiekunst gerettet und anerkannt. Vincent dagegen konnte seinen Erfolg leider nicht mehr erleben und auch nicht auskosten. Was ist Kunst und wann ist Kitsch? Diese Frage beschäftigt vielen von uns. Die Kunst ist nicht das Kopieren sondern zum Ausdruck bringen. Der Künstler hat den Drang sich zum Ausdruck bringen zu wollen. E. Ludwig Kirchner hat mal gesagt: "Farben sind die Freude des Lebens. Künstler wird man aus Verzweiflung." Viele der Künstler spüren den Drang die Zeit zu verlangsamen zu wollen aber Wir können es nicht. Sogar Gauguin versuchte der Zivilisation zu entfliehen und wurde auch auf Tahiti nicht fündig was er suchte und begehrte. Michael Heinzer lebt seit Jahren abgeschieden in der Wüste und lebt seinen Herzenswunsch von der Kindheit aus. Die Einsamkeit kann für den Künstler auch sehr nützlich und produktiv sein. Manchmal kann das Geld doch helfen. Natürlich kann es auch nicht immer gut gehen was man vorgenommen hat. Der Erfolg ist ein Phänomen! Die vergangene Zeit zu kopieren bringt dem Künstler nichts, weil es eine reine Zeitverschwendung sein kann. Man kann Studien treiben mit Bildern von Delacroix, Hodler, Marc. Man kann sie aber niemals kopieren. Der Künstler weiss es. Viele wollen vom Kuchen abbeisen. Der Künstler will sich nur zum Ausdruck bringen um etwas mitteilen zu können. Der wahre Künstler ist nicht wirklich am Geld interessiert. Der Handwerker dagegen ist exakt und ist ein Beruf der Gewerbetreibender. Kitsch kann nie Kunst sein! Kitsch kann aber dekorativ sein! Der Künstler dagegen ist kein Handwerker und auch kein Dekorateur. Weshalb sich Kitsch auch besser und schneller verkauft auf dem Markt als die Kunst.

Art?
Art is a way without end. Whether one the goal reached or not, it is a way with many hurdles and complications. Vincent, Rousseau, Nolde, Gauguin achieved the goal differently. The times at that time were not differently than that today. They had never an art school seen from the inside and nevertheless were in them the spirit of the arts. Picasso had at that time by coincidence on the flea market Rousseau's pictures discovered. He organized promptly a manifesto for him. Thus the Fantasy Art was saved and recognized. Vincent by contrast could his success unfortunately not any longer to experience and also not to live it up. What is art and when is kitsch? This question employs many of us. The art is not the copying but to the expression to bring. The artist has the urge himself to the expression to want to cause. E. Ludwig Kirchner said times: "Colors are the joy of the life. An artist one becomes from despair." Many the artist to feel the urge the time to slow down to will however we cannot. Even Gauguin tried to escape the civilization and became also on Tahiti not to find which he searched and desired. Michael Heizer lives for years solitaryly in the desert and realizes his heart desire of the childhood. The isolation can be for the artist also very useful and productive. Sometimes the money can help nevertheless. Naturally it can go also not always well what one undertook. Success is a phenomenon! The past time to copy does not bring anything to the artist, because it can be a pure waste of time. One can drive studies with pictures of Delacroix, Hodler, Marc. One can however never copy it. The artist knows it. Many want to snap from the cake. The artist wants to express himself only around something communicates to can. The true artist is not really interested in the money. The craftsman by contrast is accurate and is an occupation of the tradesmen. Kitsch can be never art! Kitsch can be however decorative! The artist by contrast is not a craftsman and also no decorator. Why kitsch also better and faster sells itself on the market than the art.