Sonntag, 18. Oktober 2015

Kunstauktionen: Vor dem Zuschlag

Kunstauktionen: Vor dem Zuschlag
Wie ersteigert man ein Kunstwerk auf der Auktion? Eine kleine Einführung für interessierte Käufer.
Von Annegret Erhard
Zeit Online: Nr. 35/2015, 27. August 2015, das Feuilleton

Frau Annegret Erhard erklärt in ihrem Artikel in der Zeit, wie Mann oder Frau an einer Kunstauktion ein Kunstobjekt ersteigert. Sie empfiehlt einige Tipps, wie zum Beispiel die Vorbesichtigung, Geschäftsbedingungen, Gebühren, Transportkosten et cetera. Am Anfang des Artikels schreibt sie, dass eine Kunstsammlerin oder ein Kunstsammler immer auf der Suche nach seltenen und wertvollen Objekten ist und rät auf Kunstauktionen zu ersteigern. In ihrem Text, weiter unten, beschreibt sie eine exzessive Auktionsszene wie aus dem Film Wall Street in der Hauptrolle mit Michael Douglas. Nur zu blöd, dass das ersteigerte Objekt (Sie nennt es am Anfang ein Ding) über dem kalkulierten Preis war und eventuell ein Verlustgeschäft ist. Sie schlägt vor, trotz des Verlustgeschäftes, dieses Kunstobjekt so rasch wie möglich aus Gründen der Seelenhygiene zu veräussern. Am Schluss bekundet sie der intressierten Sammlerin oder dem intressierten Sammler, dass sie nun eine fetzige Sammlerin oder ein fetziger Sammler geworden ist.

Kommentar:
Wenn man bedenkt, und die Kunstauktionen genauer studiert, wird man rasch feststellen, dass die wertvollsten Objekte, welche auch sehr selten versteigert werden, mehr als eine Dekade benötigen, um den Kaufpreis oder eben den Einkaufspreis eines Kunstobjektes auf das Zehnfache, Hundertfache, Tausendfache oder auch Zehntausendfache aufzuwerten. Ansonsten ist es nur ein Betrug um ein Vermögen zu verdienen. Eine Kunstsammlerin oder ein Kunstsammler hat keine Intresse nur aus Gründen des Statussymbols an Kunstauktionen, wie Frau Annegret Erhard es ausdrückt, ein Ding zu erwerben. Eine echte Kunstsammlerin oder ein echter Kunstsammler, wünscht zu günstigen Konditionen direkt bei der Künstlerin, beim Künstler oder in einer Kunstgalerie zu erwerben, welche dann von der nächsten Generation oder der übernächsten Generation an den Kunstauktionen weiterverkauft werden. Somit wird die Sammlerfamilie mit der Künstlerin oder dem Künstler verewigt als Kunstmäzen. Als Beispiele kann man Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Henri Rousseau "Le Douanier", Maurice de Vlaminck, Kasimir Malewitsch, Modigliani, Picasso oder die Impressionisten nennen. Schliesslich waren diese Künstler oder Künstlerinnen wegweisend sowie progressiv. Die Kunstwerke dieser Künstlerinnen oder Künstler sind nicht auf Kunstmessen, Kunstauktionen, in renommierten Kunstgalerien oder bei wichtigen Kunsthändlern zu erwerben gewesen. Zuerst waren diese Kunstwerke, zu einem erschwinglichen Preis, für die Kunstsammlerin oder den Kunstsammler nur eine Spekulation für die Zukunft. Natürlich hatten sie eine gute Nase und den Sinn für die Kunst, sonst hätten sie sie nicht erworben. Ob in den nächsten fünfundzwanzig bis hundert Jahren der Startpreis von 25'000 Euro für die abgebildete Bronzeskulptur von Jörg Immendorf für die Kunstsammlerin oder den Kunstsammler zu einem lukrativen Kunstgeschäft entwickelt, ist eine andere Geschichte. Gegebenfalls kann man ja immer noch versuchen, wie im Artikel von Frau Annegret Erhard beschrieben, das Kunstobjekt sportlich und fix zu verramschen oder dieses einfach als Trophäe behalten. Übrigens, bei mir kann man für diesen Startpreis von 25'000 Euro zwischen 15 und 40 Kunstwerke erwerben, selbstverständlich inklusive Einrahmung.




Samstag, 17. Oktober 2015

Exhibition: Kazimir Malevich; 0,10

Exhibition:
Kazimir Malevich; 0,10
Suprematism  

VernissageTV:
In Search of 0,10 – The Last Futurist Exhibition of Painting

VernissageTV:
The Last Futurist Exhibition of Painting / Fondation Beyeler

Contemporary Collage
by Andy Ender, studioandydna














Contemporary Painting
by Andy Ender, studioandydna





Coatings
by Andy Ender, studioandydna








Mittwoch, 1. April 2015

Out-of-Studio Message

Out-of-studio Message
The studioandydna is absent. Send your important notice or message to the mailbox. Thank you and this is not a April fool!

Untitled, #01358M,
2010,
contemporary photography print on glossy paper
40x30 cm as complete series available
80x60 and 100x75 cm


Donnerstag, 26. März 2015

Scheinheiligkeit sowie Unsachlichkeit

Scheinheiligkeit sowie Unsachlichkeit
In der Weltwoche, Ausgabe 13/2015, erschien der Artikel, "Jenische: Undurchsichtige Hilfsgelder", von Alex Reichmuth. In dem Artikel schildert man über die Gewohnheiten der Jenischen. Besonders die traditionelle Lebensgestaltung und die Standplätze sind erwähnt. Die Gemeinden oder die Kantone wurden nachgefragt, ob Jenische durch die Sozialhilfe unterstützt werden. Die Quote der Bezüger wollte man genauer wissen. Einige Gemeinden und Kantone gaben eine Antwort und andere wiederum keine. Die meisten der Jenischen verdienen ihren Lebensunterhalt als Altmetallhändler, Scherenschleifer oder Kesselflicker. Die Frauen sind meistens Kleinhändler. Der Horizont der meisten Jenischen ist nicht gerade gewinnbringend. Jedoch hatten diese Menschen und ihre Familien durch die Kinder der Landstrasse, eine Intention der Stiftung Pro Juventute, keine Gelegenheit sich wohlgemut, gesellschaftlich, assoziiert zu entwickeln und zu leben. Die Schweiz hat bis heute, mit der Begründung des Fristablaufs, nicht alle Jenische entschädigt. Dagegen werden angebliche Asylanten, welche eigentlich Drogenhändler, Mörder, Terroristen, Islamisten et cetera sind, durch Gerichtsentscheidungen entschädigt sowie mit Sozialhilfe unterstützt. In diesem Artikel wird auch die Gesellschaft involviert, da sie ebenfalls die Sozialhilfe mit Steuergeldern mitfinanziert. Es war die Kirche, die Kirchengemeinde, die Erzieher und die Gesellschaft, welche die Jenische und ihre Kinder an die Behörden und somit an den Staat auslieferten. Den Jenischen ist untrüglich auch klar, dass der Nachwuchs in einer modernen Welt und erst in einer kapitalisierten Gesellschaft nicht mehr in gewohnter Lebensgestaltung überleben kann. Es ist aber eine Schande, die Jenische mit dieser Gesinnung zu denunzieren. Die Jenische sind eine ethnische Minderheit und nichtsdestotrotz echte Schweizer, genauso wie Graubündner und Appenzeller. Sie haben es verdient, von der Heimat etwas besser behandelt zu werden.

Untitled / The Family, #0304.M3,
2007,
print on glossy paper,
50x35 cm
as complete series available
Contemporary Art Series
                                                
Untitled, #01437,
2012,
print on glossy photo paper,
70x50, 80x60 and 100x75 cm
Contemporary Photography

Rothorn, #01350.M,
2010,
print on glossy photo paper,
40x30 cm as complete series available
80x60 and 100x75 cm
Contemporary Photography Series

Pilatus, #01444,
2012,
print on glossy photo paper,
70x50, 80x60 and 100x75 cm
Contemporary Photography

Untitled, #01378.M,
2010,
print on glossy photo paper,
40x30 cm as complete series available
80x60 and 100x75 cm
Contemporary Photography Series  

Bunker mit Kuehen, #01488,
2012,
print on glossy photo paper,
70x50, 80x60 and 100x75 cm 
Contemporary Photography 


Mittwoch, 25. März 2015

Contemporary Art: Homage of Nespresso

Contemporary Art 
Sculpture series for a charity

Homage of Nespresso or Arman,
#1 of 6,
2006,
polyester resin and Nespresso coffee capsules,
36x26x8 cm
Sold for 5500.-- SFR

Homage of Nespresso or Arman,
#5 of 6,
2006,
polyester resin and Nespresso coffee capsules,
36x26x8 cm
Sold for 8500.-- SFR

The auction catalogue of
Fondation Thorens / Switzerland


Dienstag, 10. März 2015

Das Tohuwabohu und die Wauwaus

Das Tohuwabohu und die Wauwaus
Wenn man bedenkt, dass die Schweiz eines der reichsten Länder der Welt ist und nichtsdestotrotz die Eidgenossen unterbuttert werden, dann kann man von einem nonchalantem System nicht mehr reden. Man bekommt leicht den Eindruck, dass der Kapitalismus die Eidgenossen zehrt und die Vermögende schont. Es reicht schon, in der Schweiz, die Verhältnisse der Gesellschaft und die Entwicklung dieses Systems zu betrachten. Die ME-Initiative war und ist ein Zeichen der Eidgenossen, jedoch wird dieses Zeichen von der Regierung und der Elite nicht akzeptiert. Die Bundesräte beschwichtigen und predigen zugleich. Mittlerweile sammelt man Unterschriften für eine Gegeninitiative und angeblich hat keine Partei seine Finger im Spiel. Es besteht die Gefahr, dass viele Schweizer unter die Räder kommen könnten und dadurch die Seligkeit, Befreiung und die Existenz umkippen kann. Bereits heute kämpfen viele Schweizer um ihre Existenzen und wissen oft nicht weiter. Man hört und liest in den Medien schockierende Nachrichten über die Unfallgeschädigte und die Sozialhilfe. Seit geraumer Zeit werden die Unfallgeschädigte aufgrund der absurden Behauptungen der Haftpflichtversicherern schikaniert, diffamiert und zusätzlich an der Gesundheit beschädigt. Die Sozialhilfe ist da nicht besser gestellt und anscheinend durch die Flüchtlinge, Heimatlose und Zugezogener überfordert. Die Kosten stets rasch steigend aufgrund der Verlagerung verschiedener Dienststellen an die Sozialhilfe. Hinzu kommt, dass die meisten Ausländer die Landessprachen nicht beherrschen oder die Integrierbarkeit zu schwer ist. Die Staatsschulen sind überfordert. Dagegen boomen die Privatschulen im ganzen Land. Wer es sich leisten kann schult sein Kind auf dem Lande. Die Temporäranstellung in der Industrie löhnte vor zwanzig Jahren wie heutigentags kongruent. Die Politiker andererseits popularisieren über den Wachstum, Aufschwung und steigendem Pro-Kopf-Einkommen. Die Realität ist verzerrt. Hierfür sprechen einige Indizien und die Gegebenheit ist augenscheinlich. Der Bundesrat engagiert sich tunlichst für die EU, NATO, OSZE, UN et cetera. Der Kapitalismus entfesselte die Globalisierung und die Globalisierung ist die Individualisierung. Die Grünen und die Sozialdemokraten haben die Deregulierung vorangetrieben und den Neoliberalismus protegiert. Die Deregulierung bedeutet heute eine Orientierungslosigkeit. Die Wahlen im Kanton Basel-Landschaft hat erkennbar diese Empirie untermauert. Unterdessen übersehen die Bundesräte, die Liberalen, die Grünen, die Sozialdemokraten und die Christdemokraten die wahren Probleme der Schweiz und den Souverän. Anstatt die Handbremse zu ziehen und die Sorgen der Schweiz zu ergründen, wird weiterhin die Beunruhigung und hausgemachte Probleme der Aussenwelt durchgeführt. Es scheint so, als würde in der Schweiz alles aus dem Ruder geraten.

Untitled, #02425,
2012,
print on glossy paper,
70x50, 80x60, 100x75 cm 
Contemporary Photography Series Firmament

Untitled, #02427,
2012,
print on glossy paper,
70x50, 80x60, 100x75 cm
Contemporary Photography Series Firmament

Untitled 'Statue of Liberty IV', #01154M5,
2009,
print on glossy paper,
40x30 and 70x50 cm as complete series available,
100x75 cm
Contemporary Art Print Series Statue of Liberty

EGMR, #0017M2,
2007,
print on glossy paper,
100x75 cm
Contemporary Art Print

Untitled 'EPS', #0019M1,
2010,
print on glossy paper,
80x60 cm as complete series available,
100x75, 135x100 cm
Contemporary Photography Series Europäisches Parlament

Untitled II, #01817,
2012,
print on glossy paper,
70x50m 80x60 and 100x75 cm
Contemporary Art Print Series Bodies of Water